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Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel

FAQ DS

 

Das IBZ gibt zu Beginn eines jeden Semesters eine Übersicht heraus, aus der Ort und Zeit aller Informationsveranstaltungen zu ersehen sind. Alle wichtigen Mitteilungen der Institute sind an den jeweiligen Anschlagtafeln (Pädagogik: 2. Stock, Bismarckstr. 1a / Theaterwissenschaft: Erdgeschoss Haus B, Bismarckstr.1) oder auf den entsprechenden Homepages zu finden.

Ja. Der Erweiterungsstudiengang steht nur Lehramtsstudierenden, Referendaren und berufstätigen Lehrern offen. Für Studierende, die sich für das außerschulische theaterpädagogische Feld interessieren, gibt es eigene Ausbildungs- und Studiengänge.
Die FAU Erlangen-Nürnberg bietet bspw. einen betont wissenschaftlich und forschungsorientierten Masterstudiengang Theaterpädagogik an. Weitere Informationen zu Inhalten und Zugangsvoraussetzungen finden Sie auf der Homepage des Masterstudiengangs Theaterpädagogik.

Der Studiengang ist nur als Erweiterungsfach studierbar, d.h. dass Sie ihn ausschließlich zusätzlich zu Ihren beiden anderen Fächern (LA RS und LA Gy) bzw. ihres Hauptfaches (LA GS und LA HS) studieren und abschließen können.

Der Studiengang steht allen Schularten offen.

Der Studiengang kann mit allen Fächerkombinationen bzw. unabhängig vom gewählten Hauptfach studiert werden.

Die Studienangebote im Rahmen des Studiengangs Darstellendes Spiel sind weitestgehend so gelegt, dass sie auch für berufstätige LehrerInnen studierbar sind. Der größte Teil der Praxisveranstaltungen wird als Blockseminare angeboten. Die Blockseminare finden teilweise unter der Woche (abends oder ganztägig), teilweise an Wochenenden statt (ganztägig).
Die Theorieseminare finden größtenteils als wöchentliche Seminare (2×45 Min) statt. Die Examenskurse werden als Blockveranstaltung an Wochenenden angeboten.
Die beteiligten Institute sind bemüht die wöchentlichen Theorieveranstaltungen so zu legen, dass jeweils zwei Seminare aufeinander folgen und somit eine Anreise rechtfertigen.

In jedem Semester gibt es mehrere verpflichtende Blockveranstaltungen, die auch unter der Woche stattfinden. Sie sollten daher bereits vor Ihrer Bewerbung um einen Studienplatz Ihr Erweiterungsstudium mit der Schulleitung absprechen. Pro Halbjahr können im Studiengang Darstellendes Spiel bis zu 5 Schultage von ganztägigen Veranstaltungen betroffen sein, zu denen Sie eine Dienstbefreiung benötigen. Eine schriftliche Einverständniserklärung der Schulleitung muss bei der Bewerbung oder zur Immatrikulation nicht vorgelegt werden.

„Das Studium umfasst mindestens 4 Semester und 44 Semesterwochenstunden.“ (vgl. LPO I)

Es gibt einen Kernbestand an Praxismodulen, den die Studierenden, wie in einem Klassensystem (nach dem Modell von Künstlerklassen) gemeinsam durchlaufen. Diese Praxismodule sind auf 4 Semester fest verteilt und bauen aufeinander auf. Die restlichen Module können ebenfalls innerhalb dieser 4 Semester studiert werden, müssen aber nicht. Studierende können direkt mit Abschluss des 4. Semesters das Staatsexamen im Fach Darstellendes Spiel ablegen. Es ist aber durchaus möglich (oder nötig) länger als die mind. vorgegebenen 4 Semster zu studieren bzw. das Staatsexamen zu einem späteren Zeitpunkt zu absolvieren.

Bei den Praxisveranstaltungen ist dies nicht möglich. Hier werden sämtliche Veranstaltungen in der vorgegebenen Reihenfolge und in einer festen Gruppe studiert.

Die Reihenfolge der Theorieveranstaltungen kann aber variiert werden. Hier stellt der Studienverlaufsplan nur eine mögliche (aber sinnvolle) Studienvariante dar. Sinnvoller Weise belegt man natürlich die Examenskurse erst ein bis zwei Semester vor Ablegen des Staatsexamens.

Es ist schwierig hier eine Aussage zu treffen. Sicherlich ist es günstig sich in den ersten Semestern zunächst einmal an der Universität zu Recht zu finden und auszuprobieren, wie viel Aufwand man für das reguläre Lehramtsstudium benötigt. Grundsätzlich wird der Studiengang Darstellendes Spiel von den meisten Studierenden aber eher als eine Bereicherung, denn als eine Belastung empfunden. Während des Studiums ist es meistens leichter den Studiengang zu absolvieren, als im Beruf oder im Referendariat.

Grundsätzlich ist das natürlich möglich, wobei die Rahmenbedingungen etwas komplizierter als im regulären Studium oder berufsbegleitend sind. Setzen Sie sich dazu bitte zu einem mdl. Beratungsgespräch in Verbindung.

Sofern Sie bereits als Student*in an der FAU Erlangen-Nürnberg eingeschrieben sind, entstehen Ihnen keine weiteren Kosten.

Examinierte Lehrer*innen (mit 2. Staatsexamen) müssen lediglich den Studentenwerksbeitrag zur Einschreibung und zur Rückmeldung (1x pro Semester) in Höhe von ca. 120,- € bezahlen.

Referendare und Referendarinnen müssen ebenfalls lediglich den Studentenwerksbeitrag zur Einschreibung und zur Rückmeldung (1x pro Semester) in Höhe von 120,- € bezahlen.

Für Studierende, die an einer anderen Universität eingeschrieben sind, fällt bei der Aufnahme des Studiengangs an der FAU Erlangen-Nürnberg ebenfalls lediglich der Studentenwerksbeitrag zur Einschreibung und zur Rückmeldung (1x pro Semester) in Höhe von 120,- € an.

Grundsätzlich ist das möglich. Durch die Theorieseminare müssen Sie während der Vorlesungszeit mit mind. einer wöchentlichen Anfahrt rechnen. Ganztägige Praxis-Blockveranstaltungen können manchmal auch so gelegen sein, dass sich eine Übernachtung anbietet.

Der Antrag auf Zulassung zum Studiengang Darstellendes Spiel erfolgt in Form einer Bewerbungsmappe, aus der sich eine Auswahlkommission ein Bild über die Eignung der jeweiligen Bewerber*innen machen kann. Hierzu gehören eine theatrale kreative Aufgabe (Probensequenz) und eine (theater-)pädagogisch-reflexive Aufgabe (Praxisreflexion).

Aufgrund der besonderen Anforderungen des Studiengangs und im Interesse eines erfolgreichen Studiums bieten wir an, Bewerber*innen vorab schriftlich oder mündliche zu beraten. Interessent*innen müssen nicht über Vorerfahrungen aus eigener theatraler oder theaterpädagogischer Praxis verfügen.

Die Bewerbungsmappe ist spätestens bis zum 15. Juli für das darauffolgende Wintersemester schriftlich zusammen mit dem dafür vorgesehenen Antragsformular beim Institut für Pädagogik einzureichen.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der Mappe einzureichen (Infos Bewerbungsmappe):

  1. Tabellarischer Lebenslauf
  2. Zeugniskopien (in unbeglaubigten Kopien)
  3. Skizze einer Probensequenz oder Reflexion einer allgemeinen fachdidaktischen Fragestellung zur Probenarbeit mit Schülerinnen und Schülern (max. 2 Seiten)
  4. Praxisreflexion im Kontext einer praktischen Arbeit oder Reflexion einer allgemeinen theaterpädagogischen bzw. theatral-ästhetischen Fragestellung (max. 2 Seiten)
  5. Ggf. Übersicht über bereits durchgeführte oder geplante Projekte theatraler oder theaterpädagogischer Art
  6. Ggf. Übersicht über Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich des Schultheaters, der Theaterpädagogik oder eines Theaterbetriebes (auch Praktika, Assistenzen etc.)

Die Entscheidung trifft eine Auswahlkommission, die sich aus drei im Erweiterungsfach involvierten Dozent*innen zusammensetzt. Bei der Auswahl bestimmt nicht die Menge an Vorerfahrungen über die Zulassung zum Studiengang. Auch Bwerber*innen ohne jegliche theatrale Vorerfahrung können ausgewählt werden.

Anfang August erhalten alle eingereichten Bewerber*innen eine entsprechende Rückmeldung.

Nachdem Sie Ihre Bewerbungsmappe bis zum 15. Juli eingereicht haben, setzt sich eine Auswahlkommission zusammen und berät über die eingereichten Bewerbungen. Anfang August erhalten alle Bewerber*innen eine schriftliche Rückmeldung. Zur Immatrikulation im Prüfungsamt muss dann die entsprechende Bescheinigung des Instituts für Pädagogik zur Aufnahme des Erweiterungsstudiums vorgelegt werden.

Die genauen Termine und Bestimmungen zur Einschreibung finden Sie hier!

Mit dem Staatsexamen erwirbt man die Facultas für alle Schularten.

Da momentan noch der Bedarf an Lehrer*innen in Bayern, die Theater unterrichten, wesentlich höher liegt, als es ausgebildete Theaterlehrer*innen gibt, wird an vielen Schulen Theater von Lehrer*innen unterrichtet, die dafür keine formale Ausbildung absolviert haben. Diese Situation wird sich aber durch die zunehmende Professionalisierung und Institutionalisierung des Bereiches verändern.

Auch wenn viele der methodischen und theatral-ästhetischen Praktiken im Studiengang Darstellendes Spiel auch außerhalb eines schulischen Kontextes sinnvoll in der theaterpädagogischen Praxis Verwendung finden können, liegt der spezielle Fokus dieses Studiengangs auf den Herausforderungen einer Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen an Schulen. Dabei kommen fachdidaktische Fragen und Ansätze zum Tragen, die auf diese besondere Rahmung verweisen.

Die Berufsbezeichnung Theaterpädagoge/Theaterpädagogin ist kein geschützter Beruf. Es gibt aber natürlich Ausbildungs- und Studiengänge, die speziell auf die Arbeit von Theaterpädagog*innen an Theatern und in der freien Szene abzielen.

Es gibt keinen festen Zeitpunkt zu dem das Examen abgelegt werden muss.

Das Examen kann abgelegt werden:

  • gleichzeitig mit der ersten Staatsprüfung für das Lehramt (also der jeweiligen Fächerkombination bzw. des Hauptfachs und allen dazugehörigen Prüfungen)
  • nach Bestehen der ersten Staatsprüfung für das Lehramt.

Das Examen im Fach Darstellendes Spiel kann nicht (wie z.B. das erziehungswissenschaftliche Staatsexamen) vorgezogen werden. Es können aber einzelne Bestandteile des Staatsexamens im Fach Darstellendes Spiel vorgezogen werden (siehe FAQ „Muss ich das Staatsexamen als Ganzes absolvieren oder lassen sich Prüfungsteile vorziehen?“)

Die Anmeldung zum Staatsexamen im Fach Darstellendes Spiel erfolgt im Prüfungsamt:

Prüfungsamt FAU Erlangen (Lehramt Realschule / Gymnasium)

Halbmondstraße  6
91054 Erlangen

Prüfungsamt FAU Nürnberg (Lehramt Grund-, Haupt- bzw. Mittelschule)

Regensburger Straße 160
90478 Nürnberg

Es gibt jeweils zwei Prüfungszeiträume:

  • Frühjahr (Februar – Juni)
  • Herbst (August – Dezember)

Die schriftliche Klausuren im Fach Darstellendes Spiel liegen erfahrungsgemäß am Ende des schriftlichen Prüfungszeitraums (ca. Anfang April bzw. Ende September). Die Termine für die praktische Prüfung liegen erfahrungsgemäß am Ende des mündlichen Prüfungszeitraums (Juni bzw. Dezember).

  • Die Anmeldung für das Examen im Frühjahr erfolgt bereits ca. Mitte Juli.
  • Die Anmeldung für das Examen im Herbst erfolgt bereits ca. Mitte Januar.

Die aktuellen Termine und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Prüfungsamtes der Philosophischen Fakultät!

Das Staatsexamen besteht aus:

  • einer schriftlichen Klausur zum Bereich Pädagogik des Spiels (3h)
  • einer schriftlichen Klausur zum Bereich Theatertheorie (3h)
  • einer praktischen Prüfung (60 Minuten), bei der ein Projekt aus dem Bereich Szenische Darstellung vorzustellen ist und im Anschluss daran Fragen zur Aufführung und zur Didaktik des Darstellenden Spiels zu beantworten sind.

Die praktische Prüfung kann als studienbegleitende Prüfung vor Ablegen der schriftlichen Klausuren im Fach Darstellendes Spiel und auch vor Ablegen des gesamten Staatsexamens für das jeweilige Lehramt abgelegt werden.

Studienfachberatung:

Leopold Klepacki
E-Mail: leopold.klepacki@fau.de
Raum 2.026, Bismarckstr. 1a, 91054 Erlangen
Tel. 09131/85-22339, Fax: 09131/85-26450