Forschung

Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik

2018

  • Bedarfsadäquate Angebotsmodellierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung (weiter.bildungspartner) - Begleitforschung

    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)

    Titel des Gesamtprojektes: Bedarfsadäquate Angebotsmodellierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung (weiter.bildungspartner)
    Laufzeit: 1. Oktober 2018 - 31. Dezember 2021
    Mittelgeber: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)

2015

  • Glokalisierte Lebenswelten: Rekonstruktion von Modi des ethischen Urteilens im Geographieunterricht

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Januar 2015 - 30. September 2018
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
    Glokalisierte Lebenswelten des 21. Jahrhunderts sind gerade in ethischen Bereichen von heterogenen Deutungsangeboten geprägt, die für Entscheidungsprozesse keine einfachen Urteilsformen mehr bereithalten. In Geographiedidaktikdiskursen wird daher gerade beim Thema Globalisierung von einer Verunsicherung und von unterkomplexen Modi ethischen Urteilens ausgegangen. Die Zielsetzung des Projekts besteht einerseits darin, die Bedingungen der Eigenkomplexitätssteigerung auf Seiten der Schüler in Bezug auf ethisches Urteilen anhand der empirischen Rekonstruktion einer geographiedidaktischen Unterrichtseinheit zum glokalisierten Sachlagen zu konkretisieren, um auf diese Weise andererseits im abduktiven Sinne didaktisch-methodische Anhaltspunkte zur Anbahnung komplexer Modi ethischen Urteilens im Geographieunterricht zu identifizieren. Hierzu wurde eine geographische Unterrichtseinheit auf der Basis theoretischer wie empirischer Erkenntnisse entwickelt, die komplexe Modi des Urteilens von Schülern anbahnen soll, indem sie ethische Fragestellungen gezielt verhandelt. Diese wird auf der Grundlage eines methodentriangulierten Forschungsdesigns mit Videografie und Gruppendiskussionen mithilfe der dokumentarischen Methode rekonstruiert.

2012

  • Anerkennung in Organisationen des Alters

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Dezember 2012 - 31. März 2016
    Mittelgeber: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)

    The project is concentrated on the recognition, elderly people at the age of 65 to 75 experience, being voluntary workers. We focus on the informal recognition and the informal recognition culture, which is created by the actors of voluntary work. The realization of recognition practice in voluntary work is reflected in context of the development of organizational culture. We inquire which importance for elderly voluntary workers the informal recognition has compared to the formal recognition and which effects the recognition has on learning processes in old age. The research follows two layers: On the micro level it concerns effects of diverse forms of recognition on elderly people and their aging processes, on the meso level it concerns the effects of the need for recognition on the development of organizational culture of the voluntary work.Thereby the study will make a contribution to the geragogical discourse of learning in old age, to the discourse of organizational education and to the pedagogy of recognition.

2011

  • wissenschaftliche Veranstaltung: "Ethnographie und Differenz in pädagogischen Feldern. Internationale Entwicklungen erziehungswissenschaftlicher Forschung"

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Januar 2011 - 31. Dezember 2011
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Stiftungen

2009

  • Evaluation zu Fragen zu Gender und Interkulturalität in Einrichtungen des Amtes für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Oktober 2009 - 31. Dezember 2009
    Mittelgeber: andere Förderorganisation
  • Komplexitätsmanagement durch geisteswissenschaftliche Expertise. Übersetzungszwänge und -praxen von Organisationen in der bayerisch-böhmischen Grenzregion

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Mai 2009 - 31. Mai 2012
    Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Das Arbeitsvorhaben untersucht spezifische Übersetzungszwänge in grenzregionalen Organisationen. Ziel der interdisziplinären Forschung ist die Erfassung unterschiedlicher Formen und Praxen von Übersetzungszwängen sowie der jeweilige Umgang mit ihnen. Mit Bezug auf die Übersetzungsfunktion der Geisteswissenschaften soll die Rolle geisteswissenschaftlicher Expertise für das jeweils organisationsspezifische Management ins Zentrum gestellt werden. Die pädagogischen Arbeitsvorhaben untersuchen vor allem Unterstützungspraxen organisationalen Lernens und Gedächtniskonstruktionen als Repräsentationen organisationaler Identität .

  • Wissenschaftliche Begleitstudie zum Projekt Schauplatz - Dejiste

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Mai 2009 - 30. Juni 2010
    Mittelgeber: andere Förderorganisation
  • Wissenschaftliche Evaluation des Projekts "Mehr Schulerfolg an den Realschulen und Gymnasien der Stadt Nürnberg (MSRG)"

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. November 2009 - 31. März 2014
    Mittelgeber: andere Förderorganisation
  • wissenschaftliche Begleitung des Projekts "Tacheles - Erforschung und Vermittlung der Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der kommunalen Jugendarbeit in Mittel- und Oberfranken

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Oktober 2009 - 30. September 2010
    Mittelgeber: andere Förderorganisation

2007

  • Tagung "Persistenz und Verschwinden Pädagogischer Organisationen im historischen Kontext"

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 1. Januar 2007 - 31. Dezember 2007
    Mittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Stiftungen

Die eigenständige wissenschaftliche Qualifizierung stellt einen wichtigen Teil der Forschung am Lehrstuhl dar. Die folgende Aufstellung gibt einen Überblick über alle derzeit laufenden Qualifikationsarbeiten der Mitarbeitenden. Bei Fragen zu den einzelnen Projekten stehen Ihnen die jeweiligen Mitarbeitenden gerne zur Verfügung:

  • Selbst*ordnungen. Ein Beitrag zur pädagogischen Anthropologie menschlicher Selbstverhältnisse (Christoph Röseler) Art der ArbeitDissertation (Monographie)

    Laufzeit

    04/2016 – 12/2020

    Betreuer*in(nen)

    Prof. Dr. Michael Göhlich // PD Dr. Leopold Klepacki

    Kurzbeschreibung

    Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur pädagogischen Anthropologie menschlicher Selbstverhältnisse. Mit selbst*ordnungen wird eine Antwort auf die Frage gegeben, welche Erfahrungen wir mit uns selbst machen und wie wir diese artikulieren. Vor dem Hintergrund um sich greifender Verunsicherung und angesichts der Wirkmächtigkeit struktureller Subordinationen scheint es naheliegend, das Subjekt und auch die Identität ihrer prominenten Stellung im Diskurs der Moderne zu entheben. Dem entgegen fungiert das Selbst als Haltepunkt: selbst*ordnungen bilden die Schnittstelle zwischen Zweifel und Behauptung, Vergessen und Erinnern, Beständigkeit und Präsenz. Sie artikulieren sich als Spiel mit Positionierungen und entsprechen darin dem Menschsein als einer Aufgabe der Selbstverortung.

  • Wissenschaftliche Weiterbildung aus Akteursperspektiven – eine evaluationsforschende Annäherung [Arbeitstitel] (Moritz Bauer)Art der ArbeitDissertation (kumulativ)

    Laufzeit

    seit 05/2018

    Betreuer*in(nen)

    Prof. Dr. Michael Göhlich

    Kurzbeschreibung

    Die kumulative Dissertation klärt mittels (mindestens) drei in wissenschaftlichen Fachzeitschriften publizierten Beiträgen, wie Teilnehmer*innen, (externe) Organisationsverantwortliche und Hochschulmitarbeiter*innen wissenschaftliche Weiterbildung bewerten. Die summativen Evaluationsstudien fokussieren dabei einen berufsbegleitenden Masterstudiengang, während in (mindestens) einer Publikation über die wissenschaftliche Begleitforschung des Projekts „Bedarfsadäquate Angebotsmodellierung in der wissenschaftlichen Weiterbildung (weiter.bildungspartner)“ formativ-evaluierend berichtet wird