Chenru Hou

wissenschaftliche Mitarbeiterin

Institut für Pädagogik
Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change

Bismarckstr. 1a
91054 Erlangen

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Zur Person

Chenru Hou ist wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Forschungsschwerpunkten in den Bereichen Bildungsungleichheit, Bildungssoziologie und empirische Schulforschung. In ihrem Promotionsprojekt untersucht sie insbesondere die Soziale Netzwerke zwischen Schüer:innen als Mechanismen, über die multidimensionale Heterogenität in Klassenzimmern mit schulischen Outcomes und Bildungsungleichheit zusammenhängt.

Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change widmet sie sich innerhalb des „Startchancen-Programms“ speziell der Forschung zu Governance-Strukturen und Netzwerken.

Bildungsweg

seit 08/2022 Promotion in Bildungssoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin

Mitglied der Berlin Graduate School of Social Science (BGSS)

Arbeitstitel: Impact of Multidimensional Diversity within Classrooms on Student Outcomes and Educational Inequality: Exploration of Mechanisms from Peers Perspective

10/2019 – 10/2021 M.A. Soziologie – Europäische Gesellschaften, Freie Universität Berlin
09/2014 – 07/2018 B.A. Soziologie, Shanxi Normal University, China

Berufserfahrung

seit 12/2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt „Multidimensionale Heterogenität im Klassenzimmer: Messung, Effekte, Mechanismen (MuHiK)”
12/2021 – 04/2023 Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)
04/2023 – 12/2025 Universität Potsdam, Humanwissenschaftliche Fakultät

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  • Wissenschaftliche Begleitung und Forschung für das Startchancen-Programm

    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)

    Project leader:
    Term: 1. Oktober 2024 - 31. Dezember 2034
    Acronym: SCP
    Funding source: BMFTR / Verbundprojekt
    URL: https://www.dipf.de/de/forschung/projekte/wissenschaftliche-begleitung-und-forschung-fuer-das-startchancen-programm#0

    Damit das Startchancen-Programm seine Ziele erreicht, will der Verbund die unterschiedlichen Wissensbestände und Handlungslogiken auf allen Ebenen des Bildungssystems aktivieren und Gelingensbedingungen sowie Beispiele guter Praxis identifizieren.

    Auf individueller Ebene trägt der Verbund dazu bei, die Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten von sozioökonomisch benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu verbessern: Ressourcenorientierte Diagnosematerialien, adaptive Materialien und diversitätssensible Konzepte zur Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung werden zusammengestellt sowie gemeinsam mit den Akteur*innen im System evidenzbasiert und bedarfsorientiert weiter- bzw. neu entwickelt.

    Auf der institutionellen Ebene werden Schulen in struktureller Benachteiligung in ihrer datengestützten, leistungsförderlichen und diversitätssensiblen Schul- und Unterrichtentwicklung insbesondere in drei Dimensionen unterstützt: fachbezogen, überfachlich und in Bezug auf sozialraumbezogene, multiprofessionelle Organisationsentwicklung. Der Verbund bereitet in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen in den Ländern Konzepte und Materialien auf, verzahnt diese miteinander und berät sowie unterstützt die von den Ländern initiierten Netzwerke (d.h. Multiplizierende mit Expertise in Schulentwicklung oder fachbezogener Unterrichtsentwicklung Mathematik/Sprache).

    Auf der systemischen Ebene begleitet das Startchancen-Programm die Unterstützungssysteme und die Bildungsadministrationen in den Ländern dabei, verbindliche und konstruktive Kooperationsformate weiterzuentwickeln und umzusetzen. In enger Kooperation mit den zuständigen Instanzen von Bund und Ländern entwickelt der Verbund das Handlungswissen für eine wirksame, zunehmend stärkere Verzahnung aller Akteursebenen und schafft kohärente Strukturen.