Dr. Martin Bittner
Zur Person
Martin Bittner beschäftigt sich mit einer pädagogischen Institutionentheorie. Er bezieht sich dabei auf eine post-kritische Pädagogik und befragt so auch das Verhältnis von Diskurs und Praxis. Diese Perspektiven bringt er auch als Fragen an den Transfer von Wissen in Theorie und Praxis im Rahmen der Tätigkeiten des Lehrstuhls ein.
Bildungsweg
| 12/2015 – 11/2024 | Habilitation an der Europa-Universität Flensburg, Kumulative Habilitationsschrift: „Grenzbewegung zwischen Institutionen. Eine Analyse des Institutionellen pädagogischer Praktiken.“ |
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02/2010 – 02/2014
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Promovierender im Fach Erziehungswissenschaft, Freie Universität Berlin, Dissertationsschrift: „Prinzipien der Konstitution von Unterricht. Eine diskursethnographische Untersuchung an einer Jena-Plan-Schule.“ (Abschluss mit ,summa cum laude‘) |
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10/2001 – 02/2007
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Student der Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, Nebenfächer Soziologie und Psychologie, Freie Universität Berlin, Diplomarbeitstitel: „Diskurstheorie und Diskursanalyse am empirischen Beispiel aktueller Jugendproteste in Frankreich.“ (Abschluss mit ,sehr gut‘) |
Berufserfahrung
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seit 01/2026
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Forschung), Institut für Pädagogik, Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change, Prof.Dr.N.Bremm, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg |
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12/2024 – 12/2025
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Forschung), Zentrum für Schul- und Bildungsforschung, in einem Verbundprojekt, Prof. Dr. B. Hünersdorf, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
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04/2024 – 05/2025
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Elternzeitvertretung) am Institut für Pädagogik, Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change, Friedrich-Alexander-Universtität Erlangen-Nürnberg |
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07/2021 – 03/2024
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Senior Researcher/Projektleiter) am FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie |
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12/2015 – 06/2021
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc), Institut für Erziehungswissenschaft, AB Schulpädagogik, Professur für die Theorie der Bildung des Lehrens und Lernens, Europa-Universität Flensburg |
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12/2013 – 11/2015
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Forschung) in einem Verbundprojekt (BBF/UDE), DIPF | Leibniz-Institut fu¨r Bildungsforschung und Bildungsinformation.
”Institutionelle Risikokonstellationen sexueller Gewalt in familialisierten pädagogischen Kontexten“ (IRiK), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung |
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09/2013 – 11/2013
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Interkulturalität, Brandenburgisch Technische Universität Cottbus-Senftenberg |
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07/2013 – 11/2013
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter (selbständig) bei uzbonn – Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation, uzbonn GmbH |
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08/2011 – 09/2012
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, AB Anthropologie und Erziehung, Freie Universität Berlin |
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09/2008 – 07/2011
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Exzellenzcluster „Languages of Emotion“, , Freie Universität Berlin
Projekt: „Wertschätzung – Leistungsbewertung – Lernatmosphäre“ gefördert durch die DFG |
2025
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Grenzbewegungen zwischen Institutionen. Eine Analyse des Institutionellen pädagogischer Praktiken. (Habilitationsschrift, 2025)
URL: https://www.zhb-flensburg.de/?id=60306
2024
- :
Die Krise des Institutionellen. Zur Begründung einer erziehungswissenschaftlichen Institutionenanalyse
In: Casale, Rita; Kessl, Fabian; Pfaff, Nicole; Richter, Martina; Tervooren, Anja (Hrsg.): (De)Institutionalisierung von Bildung und Erziehung, Frankfurt am Main: Campus, 2024, S. 43-63
DOI: 10.12907/978-3-593-45774-1
2023
- , , :
Imaginationen von Ungleichheit im Notfall-Distanzunterricht
In: MedienPädagogik (2023), S. 347-374
ISSN: 1424-3636
DOI: 10.21240/mpaed/jb20/2023.09.14.X
2022
- , :
Kritik und Post-Kritik in der Pädagogik. Zur deutschsprachigen Rezeption des Manifests für eine Post-Kritische Pädagogik
transcript Verlag, 2022
Open Access: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5979-5/kritik-und-post-kritik/?c=311000025νmber=978-3-8394-5979-9
2018
- , :
Pedagogical relationships in times of sexual violence: constituting intimacy and corporality at the limits
In: Ethnography & Education 13 (2018), S. 254-268
ISSN: 1745-7823
DOI: 10.1080/17457823.2017.1347884
2015
- :
Unterricht machen. Praktiken und Diskurse einer Reformschule
Weinheim: Beltz Juventa, 2015
ISBN: 978-3-7799-4351-8
2008
- :
Aufstand in den banlieues. Der Versuch einer Verbindung von Diskursanalyse und dokumentarischer Methode
Berlin: Logos Verlag, 2008
(Berliner Arbeiten zur Erziehungs- und Kulturwissenschaft, Bd.38)
ISBN: 978-3-8325-1875-2
- Zur institutionellen pädagogischen Verantwortung.
(Vortrag)
27. November 2024, Veranstaltung: Mündliche Habilitationsleistung an der Europa-Universität Flensburg
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Meta_Struktur: Metaforschung zu OE_Struktur.
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Projektleitung:
Laufzeit: 1. Dezember 2025 - 31. März 2029
Akronym: Meta_Struktur
Mittelgeber: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)Die wissenschaftliche Begleitung bietet eine forschende Metaperspektive auf die Projekte im Rahmen der
„Richtlinie zur Förderung der Begleitung von Schulträgern bei Organisationsentwicklungsprozessen zum digitalen Wandel in der Bildung (OE_Struktur)“.
Innerhalb der beiden Schwerpunkte– (1) Organisationsentwicklung und (2) transferbezogene Aktivitäten – verfolgt das Meta-Vorhaben folgende Ziele:
(1) Die Unterstützung durch die Projekte als Beitrag zur Organisationsentwicklung der Schulträger (Praxispartner) im digitalen Wandel der Bildung zu untersuchen, zu verstehen und zu beschreiben. Im Zentrum des wissenschaftlichen Forschungsinteresses stehen dabei projektübergreifende Phänomene im Kontext der Kommunikations- und Kooperationspraxis zwischen Projektmitarbeitenden und Praxispartnern sowie über die Projekte hinweg. Die Komplexität der Erhebungssituationen und Akteurskonstellationen sowie der Fokus auf die projektübergreifenden Phänomene lassen die Situationsanalyse (im Rückgriff auf die Grounded-Theory-Methodologie) als geeignete Forschungspraxis für das Meta-Vorhaben erscheinen.
Ein weiteres Ziel der Meta-Forschung besteht darin, (2) die projektübergreifenden Aktivitäten der Vernetzung und Wissensweitergabe anzuregen sowie Skalierung und Nachhaltigkeit auf Seiten der Schulträger zu skizzieren. Im Verlauf des Projekts sollen alle Beteiligten die Möglichkeit haben, im Rahmen von Workshops auf Basis erster Forschungsergebnisse Vernetzung und Wissensweitergabe über die konkrete Praxis hinaus zu reflektieren. Im Kontext von Reflexionsgesprächen mit den Projektpartnern sollen zudem Erkenntnisse zu Skalierung und Nachhaltigkeit gewonnen werden.
Das Meta-Vorhaben verbindet die Perspektiven der Förderrichtlinie, der im Rahmen der Richtlinie entwickelten Projekte und der Praxispartner, um die Fragestellungen zur Organisationsentwicklung und zum Transfer der Schulträger als relevanten Partnern in der digitalen Transformation des Bildungsbereichs zu beantworten.
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PErspektive, Bildung, TRAnsitionen, Zukunft - PErspective, Éducation, TRAnsitions, Avenir
(FAU-externes Projekt)
Laufzeit: 1. November 2025 - 31. Dezember 2028
Akronym: PETRA -
Wissenschaftliche Begleitforschung des Talentschulversuchs in Nordrhein-Westfalen
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Projektleitung:
Laufzeit: 1. November 2019 - 31. Oktober 2026
Mittelgeber: andere Förderorganisation
URL: https://www.schulministerium.nrw/schule-bildung/bildungsthemen/talentschulen
