Sebastian Hösch

Sebastian Hösch, M.A.

wissenschaftlicher Mitarbeiter

Institut für Pädagogik
Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change

Raum: Raum wird noch bekanntgegeben
Bismarckstr. 1a
91054 Erlangen

Sprechzeiten

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Zur Person

Meine Forschung verbindet politische Theorie, Kritische Theorie und qualitative Sozialforschung mit einem Fokus auf Subjektivierung, Herrschaft und gesellschaftlichen Wandel. Ich untersuche soziale Ungleichheiten entlang von Klasse, Geschlecht und Körper sowie die Verschränkung von Naturbeherrschung und patriarchalen Machtverhältnissen. Theoretisch arbeite ich an der Schnittstelle von Kritischer Theorie, poststrukturalistischen Ansätzen und feministischer Gesellschaftskritik. Weitere Schwerpunkte liegen in der Protest- und Konfliktforschung sowie in der Analyse von Bildungsprozessen im Kontext von Governance, Normativität und Subjektivität.

Bildungsweg

Bachelor (B.A.) in Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Philosophie und Geschichte an der Universität Regensburg

Master (M.A.) in Sozialwissenschaften: Konflikte in Politik und Gesellschaft an der Universität Augsburg

Berufserfahrung

seit Juli 2025
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik, Lehrstuhl für Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)

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  • Wissenschaftliche Begleitung und Forschung für das Startchancen-Programm

    (Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)

    Projektleitung:
    Laufzeit: 1. Oktober 2024 - 31. Dezember 2034
    Akronym: SCP
    Mittelgeber: BMBF / Verbundprojekt
    URL: https://www.dipf.de/de/forschung/projekte/wissenschaftliche-begleitung-und-forschung-fuer-das-startchancen-programm#0

    Damit das Startchancen-Programm seine Ziele erreicht, will der Verbund die unterschiedlichen Wissensbestände und Handlungslogiken auf allen Ebenen des Bildungssystems aktivieren und Gelingensbedingungen sowie Beispiele guter Praxis identifizieren.

    Auf individueller Ebene trägt der Verbund dazu bei, die Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten von sozioökonomisch benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu verbessern: Ressourcenorientierte Diagnosematerialien, adaptive Materialien und diversitätssensible Konzepte zur Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung werden zusammengestellt sowie gemeinsam mit den Akteur*innen im System evidenzbasiert und bedarfsorientiert weiter- bzw. neu entwickelt.

    Auf der institutionellen Ebene werden Schulen in struktureller Benachteiligung in ihrer datengestützten, leistungsförderlichen und diversitätssensiblen Schul- und Unterrichtentwicklung insbesondere in drei Dimensionen unterstützt: fachbezogen, überfachlich und in Bezug auf sozialraumbezogene, multiprofessionelle Organisationsentwicklung. Der Verbund bereitet in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen in den Ländern Konzepte und Materialien auf, verzahnt diese miteinander und berät sowie unterstützt die von den Ländern initiierten Netzwerke (d.h. Multiplizierende mit Expertise in Schulentwicklung oder fachbezogener Unterrichtsentwicklung Mathematik/Sprache).

    Auf der systemischen Ebene begleitet das Startchancen-Programm die Unterstützungssysteme und die Bildungsadministrationen in den Ländern dabei, verbindliche und konstruktive Kooperationsformate weiterzuentwickeln und umzusetzen. In enger Kooperation mit den zuständigen Instanzen von Bund und Ländern entwickelt der Verbund das Handlungswissen für eine wirksame, zunehmend stärkere Verzahnung aller Akteursebenen und schafft kohärente Strukturen.