Julia Elven

Dr. Julia Elven

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik
Betreuung von BA-Arbeiten nur in Einzelfallabsprache möglich!

Raum: Raum 02.011

Organisatorisches

  • Betreuung von Bachelorarbeiten
  • Betreuung von Masterarbeiten

  • BA-Arbeit
    • Der Umfang der Bachelorarbeit beträgt 38-42 Seiten. Unterschreitungen, aber auch Überschreitungen können zu Notenabzug führen.
    • Bachelorarbeiten sind in zwei ausgedruckten Exemplar beim Prüfungsamt während der Öffnungszeiten einzureichen (vgl. § 32 Abs. 7 bzw. § 38 Abs.5) sowie in maschinenlesbarer, elektronischer Fassung (PDF Datei) an das Prüfungsamt (möglichst als USB-Stick) zu schicken. Darüber hinaus senden Sie bitte die Arbeit in elektronischer Fassung Ihrer Arbeit (als PDF-Dokument) per E-Mail an mich.
    • Formale Gestaltung der Arbeit:
    • Gliederung: Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, ggf. Abstract (optional), Haupttext, Literaturverzeichnis, Anhänge, wahrheitsgemäße Erklärung
    • Die Paginierung (Seitenzählung) beginnt auf der ersten inhaltlichen Textseite (i.d.R. Einleitung) mit der Seitenzahl „1“.
    • Times oder Arial (o.ä.; Serifenschriften sind lesbarer) 11 oder 12 Punkt, 1,5-zeilig, ungefähr Standard-Abstände (ggf. etwas nach recht verschoben wg. der Bindung)
    • Formale Gestaltung des Deckblatts: Dieses enthält:
    • Name, Matrikelnummer, Uni-Emailadresse
    • Titel der Bachelorarbeit
    • Name des Prüfers (Betreuers)
    • Datum der Einreichung der Prüfungsleistung
    • Das Deckblatt ist bei geschlossener Arbeit sichtbar (keine farbigen Umschläge, die ein Aufblättern erfordern, um zu sehen, um welche Arbeit es sich handelt)
    • Der Arbeit ist eine sog. „Wahrheitsgemäße Erklärung“ beizulegen. Eine entsprechende Vorlage finden Sie >>hier (Stand Dez17).
    • Zitation und Literaturangaben bitte entsprechend den Zitationsrichtlinien des Lehrstuhls für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik“ und Zitationsrichtlinien des Instituts für Pädagogik

    MA-Arbeit

    1. Wenn Sie Ihre Masterarbeit vorbereiten möchten, nehmen Sie zuerst Kontakt mit einer/einem Prüfungsberechtigten auf.
    2. Der Besuch des Begleitseminars für schriftliche Abschlussarbeiten ist für den Master verpflichtend, auch wenn keine formale Anwesenheitpflicht besteht. Im Seminar werden sowohl grundlegende Fragen wissenschaftlicher Arbeiten abgehandelt bzw. vertieft als auch Masterarbeitsthemen, Fragestellungen, Methoden, Gliederungen etc. diskutiert. Anspruch auf Betreuung im Rahmen von Einzelsprechstunden besteht nur und insofern dann, wenn im Rahmen dieses Seminars aus Kapazitätsgründen das Thema nicht vorgestellt werden konnte.
    3. Daraus resultiert für die zeitliche Planung, dass die Themenfindung, -eingrenzung und -recherche entsprechend so durchgeführt wird, dass zu Beginn des Abschluss-Semesters das Begleitseminar entsprechend belegt und genutzt werden kann.
    4. Sind Thema und Fragestellung gefunden und festgelegt, kann die Arbeit formal angemeldet werden. Das Formular des Prüfungsamtes (Download hier) wird in dem entsprechenden Sekretariat abgegeben, von uns unterschrieben und an das Prüfungsamt weitergeleitet.
    5. Das Formular enthält ein Feld, in dem der Beginn der Bearbeitung festgelegt wird. Masterarbeiten können durchgehend begonnen werden, daher ist der Zeitrahmen gestaltbar. Da die Begutachtungszeit 6 Wochen beträgt (bei Überlast ggf. auch etwas länger) und die Bearbeitungszeit 6 Monate beträgt, können Sie die Termine leicht errechnen.
      1. Beispiel: Sie möchten zum Semesterende Ihre Arbeit einreichen. Rechnen Sie ca. 23-24 Wochen zurück; so erhalten Sie den richtigen Anmeldezeitraum (die 6 Monate müssen nicht komplett ausgeschöpft, dürfen aber nicht überschritten werden).
      2. Beispiel: Sie möchten die Arbeit zum Semesterende begutachtet haben. Rechnen Sie 29-30 Wochen zurück.
      3. Hinweis: Wer genau wissen will, wieweit die Abgabefrist notfalls unterschritten werden kann, kann die 22,5 ECTS für die Arbeit (= 300 Bruttoarbeitsstunden) entsprechend auf die realen Zeiträume unter Berücksichtigung von Feiertagen etc. umrechnen.
    6. Die Arbeit wird schließlich in zwei gebundenen Exemplaren und elektronisch im Prüfungsamt eingereicht (s. dazu „Masterarbeit – formale Gestaltung„).
    7. Die mündliche Prüfung kann vor oder nach der Einreichung absolviert werden. Details zur Prüfungsgestaltung wie auch Prüfungstermine werden individuell mit den Erstgutachtern vereinbart.

 

Zur Person

  • Organisationsforschung, insbesondere aus organisationspädagogischer Perspektive
  • sozialer Wandel und gesellschaftliche Transformationsprozesse (insbesondere Nachhaltigkeitstransformationen)
  • organisationale und habituelle Bedingungen bildungs- und berufsbiografischer Verläufe (z.B. im Feld der Unternehmensgründung, der Gründungsberatung, der Wissenschaft)
  • soziale Ungleichheiten
  • Praxistheorien

Seit 2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Organisationspädagogik, Institut für Pädagogik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

2018-2020: Stellvertretende Projektleiterin im Forschungsprojekt „Studiengangskultur als symbolische Ordnung: Doing Difference in MINT“ (HMWK), Philipps-Universität Marburg (Co-Antragstellerin)

2017-2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Trajektorien und Organisationskarrieren: Organisationale Bedingungen der praktischen Hervorbringung verantwortungsvoller Wissenschaft“, Philipps-Universität Marburg

2013-2016: Stellvertretende Projektleiterin im Projekt „Trajektorien im akademischen Feld“, Teilprojekt „Habitus als Ermöglichungsstruktur wissenschaftlicher Nachwuchskarrieren“ (BMBF), Universität Augsburg

2012-2018: Promotionsstudium an der Universität zu Köln (Prüfung 2019, summa cum laude)
Thema der Promotion: „Sozialer Wandel als Wandel sozialer Praxis“

2010-2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Philipps-Universität Marburg, Professur für gesellschaftliche, politische & kulturelle Rahmenbedingungen von Bildung & Erziehung unter Einschluss internationaler Aspekte (Prof. Dr. Susanne M. Weber

Aufsätze in referierten Fachzeitschriften und Sammelwerken (peer-reviewed)

  • Elven, J.; Schwarz, J. (angenommen): Organisationales Lernen unter Bedingungen von Dezentralität und Asynchronität. In: Organisation und jetzt?! Aktuelle Herausforderungen in der Organisationspädagogik. Sonderheft des Jahrbuchs Organisationspädagogik.
  • Elven, J. (angenommen): Lernen in der Krise: Über die Gleichzeitigkeit von Kontinuität und Diskontinuität und die Wechselseitigkeit von sozialem Wandel und organisationalem Lernen. In: A. Mensching et al. (Hg.): Organisation zwischen Theorie und Praxis. Jahrbuch der Sektion Organisationspädagogik 2020. Wiesbaden: Springer VS.
  • Elven, J. (2021): Varieties of Ethics in Academia. Rationalities of Scientific Responsibility in the (German) March for Science. In: Knowledge Cultures 9(1) S. 21–34.
  • Elven, J. (2021): Praktische Grenzziehungen und Differenzierungen in Studiengangskulturen: Die Heterogenität der Studierendenschaft als Herausforderung organisationspädagogischer Ungleichheitsforschung. In: A. Schröer, S. Köngeter, S. Manhart, C. Schröder, & T. Wendt (Hg.): Organisation über Grenzen. Jahrbuch der Sektion Organisationspädagogik 2019. Wiesbaden: Springer VS. S. 169-183.
  • Elven, J.; Schwarz, J.; Wieners, S.; Weber, S.M. (2019): Organisation, Sozialisation und Passungsverhältnisse im wissenschaftlichen Feld. Potenziale qualitativer Mehrebenenanalysen für die rekonstruktive Laufbahnforschung. In: ZQF 19(1&2). S. 323-339.
  • Elven, J.; Schwarz, J. (2018): Praxistheoretische Grundlagen der Organisationspädagogik. In: M. Göhlich; A. Schröer; S.M. Weber: Handbuch Organisationspädagogik. Wiesbaden: VS.
  • Elven, J. (2010): Entrepreneurial Diversity oder unternehmerische Ungleichheit? In: Der pädagogische Blick 18(2), S. 95-105.

Monografien und Herausgeberschaften

  • Elven, J., Weber, S.M. (i.E.) (Hg.): Beratung in symbolischen Ordnungen. Wiesbaden: VS
  • Elven, J. (2020): Sozialer Wandel als Wandel sozialer Praxis. Eine praxistheoretische Perspektive. Bielefeld: Transcript.

Beiträge in Sammelbänden

    • Elven, J. (i.E.): Praxeologische Reflexivität und beraterische Reflexivität. In: J. Elven & S.M. Weber (Hg.): Beratung in symbolischen Ordnungen. Wiesbaden: VS.
    • Elven, J.; Weber, S.M. (i.E.): Beratung in symbolischen Ordnungen – eine Einleitung. In: J. Elven & S.M. Weber (Hg.): Beratung in symbolischen Ordnungen. Wiesbaden: VS.
    • Elven, J. (2021): Die Vielfalt gesellschaftlichen Wandels im praktischen Vollzug. Zur Methodologie einer Erforschung des Wandels sozialer Praxis in biographischen Bildungs- und familialen Transmissionsprozessen. In: J. Engel, A. Epp, H. Terhart, J. Lipkina, S. Schinkel, & A. Wischmann (Hg.): Aktuelle Perspektiven qualitativer Bildungs- und Biographieforschung. Opladen: Babara Budrich. (in print)
    • Elven, J. (2021): Doing Differences in Studiengangskulturen von MINT-Fächern: Die Vervielfältigung studienerfolgskritischer Passungsverhältnisse im Lichte einer heterogenen Studierendenschaft. In: H. Bremer & A. Lange-Vester (Hg.): Entwicklungen im Feld der Hochschule. Weinheim: Beltz Juventa. (in print)
    • Schwarz, J.; Elven, J.; Burger, H. (2018): Passungsverhältnisse in professionellen Feldern. Zur Bedeutung der praktischen Herstellung von Passung für Laufbahnen in Wissenschaft und Beratung. In: T. Sander& J. Weckwerth (Hg.): Das Personal der Professionen. Weinheim, Basel: Beltz Juventa. S. 82-106.
    • Burger, H.; Elven, J. (2016): Autonomie und Trajektorie. Zur Bedeutung von Verselbständigung für wissenschaftliche Laufbahnen. In: J. Reuter; O. Berli & M. Tischler (Hg.): Wissenschaftliche Karriere als Hasard. Eine Sondierung. Frankfurt a.M.; New York: Campus. S. 77-100.
    • Burger, H.; Elven, J.; Schwarz, J.; Teichmann, F. (2016): Organisierte Karrieren. Zur multiperspektivisch-multimethodischen Untersuchung akademischer Trajektorien. In: M. Göhlich, S.M. Weber, A. Schröer & M. Schemmann (Hg.): Organisation und Methode. Wiesbaden: VS. S. 143-151.
    • Elven, J.; Schwarz, J. (2016): Organisation – Lernen – Wandel. Konturierung einer praxistheoretischen Organisationspädagogik. In: A. Schröer, M. Göhlich, S.M. Weber & H. Pätzold (Hg.): Organisation und Theorie. Wiesbaden: VS. S. 75-84.
    • Elven, J.; Weber S.M. (2012): Organisation, Habitus und Reflexion kultureller Differenz. In: M. Göhlich, S.M. Weber, H. Öztürk & N. Engel (Hg.): Organisation und Interkulturalität. Wiesbaden: VS.

Mitglied der DGfE in der Sektion Organisationspädagogik und der Sektion Allgemeine Erziehungswissenschaft (Kommission Wissenschaftsforschung)

Mitglied im Arbeitskreis ‚kritische Organisationspädagogik‘ der Sektion Organisationspädagogik (DGfE)

Gutachterinnentätigkeit für das Jahrbuch Organisationspädagogik

Mitglied der Sektion Bildung und Erziehung der DGS

Mitglied des Studienbeitragskommission des Instituts für Pädagogik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Mitglied des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Philipps-Universität Marburg

Alumni der Graduiertenschule der Humanwissenschaftlichen Fakultät, Universität zu Köln („Managing Diversity & Transition – Vielfalt & Wandel gestalten“)