Veranstaltungen

Wir freuen uns, Ihnen auf dieser Seite Informationen zu Veranstaltungen des Lehrstuhls für Schulpädagogik zur Verfügung stellen zu können.

Aktuelle Veranstaltungen

Ed.Gov. Dialogues – Auftaktveranstaltung

Mit der neuen Online-Reihe „Ed.Gov. Dialogues“ schafft das Team der Governance-Forschung des Startchancen-Programms, verortet am Lehrstuhl für Schulpädagogik mit Schwerpunkt Educational Governance und Educational Change (FAU, Leitung Prof.Dr. Nina Bremm) und am Lehrstuhl für Schul- und Unterrichtsentwicklung in der Sekundarstufe (Universität Siegen, Prof. Dr. Kathrin Racherbäumer) einen Raum für wissenschaftlichen Austausch zu Fragen der Educational Governance. des systemischen Wandels und der Bildungsgerechtigkeit im Bildungssystem. Die Reihe richtet sich an Forschende sowie an alle thematisch Interessierten.

Die Auftaktveranstaltung findet am 18. März von 12:00 bis 14:00 Uhr online statt. Eine Registierung ist hier (link: Registration „Ed. Gov.-Dialogues“  – 18.03.2026, 12.00-14.00 Uhr – Formular ausfüllen) möglich. 

Als ersten Gast begrüßen wir Prof. Dr. Jeff B. Hall (University of Oslo, Norwegen) mit dem Vortrag:

“Navigating the complex landscape of law and policy: perspectives on the governance of primary and secondary education.”

Im Zentrum der Veranstaltung steht ein Impulsvortrag, der aktuelle Perspektiven auf die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der Steuerung von Primar- und Sekundarbildung in Norwegen eröffnet. Im Anschluss bietet eine moderierte Diskussionsrunde die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die Ed.Gov. Dialogues verstehen sich als Plattform, um zentrale Fragestellungen der Steuerung, Koordination und Transformation im Bildungssystem aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven zu diskutieren. 

Abgeschlossene Veranstaltungen

Herzlich Willkommen bei der KBBB 2024!

Bildungstransformation – zwischen Gestaltungswunsch, Steuerungsversuch und Wirklichkeit 

Spätestens seit PISA 2000 und vor dem Hintergrund der erneut ernüchternden Ergebnisse der jüngeren Schulleistungsstudien stand und steht die Frage nach der gelingenden Bildungstransformation mit dem Ziel einer umfassenden Qualitätsverbesserung im Zentrum der nationalen bildungspolitischen, aber auch wissenschaftlichen Diskussion. Waren die ersten Jahrzehnte dieses ‘Entwicklungs-Turns’ von einer klassischen auf die Outputseite fokussierten Interventions- und Implementationslogik geprägt, ist in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die teils mäßigen Erfolge groß angelegter Implementationsprojekte ein zunehmendes Problembewusstsein für die Prozesse entstanden, die dazu führen, ob Entwicklungsmaßnahmen gelingen oder ‘verpuffen’ und welche Rolle wissenschaftliche Wissensbestände dabei spielen können. 

In diesem Sinne freuen wir uns darauf, die jährliche Herbsttagung der Kommission Bildungsorganisation, Bildungsplanung, Bildungsrecht in der Kulturwerkstatt auf AEG vom 19. – 20. September 2024 ausrichten zu dürfen. Mit dem Tagungsthema „Bildungstransformation – zwischen Gestaltungswunsch, Steuerungsversuch und Wirklichkeit“  sehen wir in der Tagung eine großartige Chance, einen Rahmen für kollegialen Austausch zu schaffen. Gleichzeitig soll die Gelegenheit genutzt werden, Verbindungen zu Akteur*innen aus der Bildungsverwaltung und -praxis zu verstärken, um diese zukünftig stärker bei der Weiterentwicklung des Bildungssystems zu berücksichtigen und damit erfolgreiche Transformationsprozesse zu realisieren.

Tagungsprogramm

Ein detailliertes Tagungsprogramm lässt sich auch hier einsehen.

Donnerstag, 19.09.2024
ab 12.30 UhrAnkommen
13.00–14.45 UhrKann man von anderen Bildungssystemen lernen? (Prof. Dr. Florian Waldow, Humboldt-Universität zu Berlin)
14.45–15.15 UhrPause
15.15–16.45 UhrParallele Sessions 1
16.45–17.00 UhrPause
17.00–18.00Mitgliederversammlung
ab 18.00 UhrGesellschaftsabend, Restaurant Tellerrand
Freitag, 20.09.2024
ab 08.30 UhrAnkommen
09.00–10.45 Uhr
10.45–11.15 UhrPause
11.15–12.45 UhrParallele Sessions 2
12.45–13.45 UhrMittagspause
13.45–15.15 UhrPutting school improvement into context: Forging collective agency amid adversity (Ass. prof. Ph.D. Elizabeth Zumpe, University of Oklahoma)
15.15–15.45 UhrPause
15.45–17.15 UhrParallele Sessions 3
ab 17.30Abschluss

Kurzprogramm

Detailprogramm

Gesellschaftsabend

Der Gesellschaftsabend auf Selbstzahlerbasis findet am Donnerstag, 19. September 2024, im Restaurant Tellerrand statt. Es ist direkt vor Ort in der Kulturwerkstatt.

Bei milden Temperaturen können wir den Außenbereich des Restaurants nutzen.

Wir freuen uns bereits sehr auf den Gesellschaftsabend und hoffen auf eine rege Teilnahme.

Preise

Die Teilnahme von Personen in Qualifizierungsphasen (Promovierende, Studierende) ist kostenfrei. ​Für alle anderen Personengruppen gelten die folgenden Preise:

Anreise

Die Tagung findet  in den Räumen der Kulturwerkstatt Auf AEG statt.

Adresse: Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg

Weitere Details zur Anreise finden Sie hier.

Kooperation

Wir danken unseren Förderer*innen und Kooperationspartner*innen:

Der Bildungsrechtstag 2024 zum Thema „Recht auf Bildung. Aus der Krise für die Zukunft?“ fand vom 22.-23.02.24 in Nürnberg statt.

Die Bildungsrechtstags-Reihe

Bei den Bildungsrechtstagen (BRT) handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die 2021 auf Initiative von Julia Hugo (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) ins Leben gerufen wurde. Übergeordnetes Ziel ist es, relevante Akteure aus Schule und Bildung zu bildungsrechtlichen Querschnittsthemen zusammenzubringen. Die Reihe reagiert damit inhaltlich auf die rechtliche Leerstelle im erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Fachdiskurs. Adressiert werden die Trias Wissenschaft – Praxis – Administration sowie – in konsequenter Interdisziplinarität – Kolleginnen und Kollegen der Rechtswissenschaften, Erziehungs-/Bildungswissenschaften und empirischen Bildungsforschung. 

Der erste BRT fand im Herbst 2021 zum Thema „Relevanz des Schulrechts für die Lehrkräftebildung“ in Kooperation mit der Carl Friedrich von Siemens Stiftung in München statt.

Der 2. Bildungsrechtstag

Mehr als zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung wird ein für den Bildungsbereich zentraler Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) nach wie vor wenig in der erziehungs- und bildungswissenschaftlichen Fachcommunity rezipiert: Am 19. November 2021 hat das BVerfG mit dem Beschluss Bundesnotbremse II (BVerfGE 159, 355–448) mehrere Verfassungsbeschwerden gegen die corona-bedingten, infektionsschutzrechtlich begründeten Maßnahmen im Schulbereich (u. a. Testpflicht, Maskenpflicht und Schulschließungen) zurückgewiesen und gleichzeitig ein Grundrecht auf (schulische) Bildung als subjektives Pendant zum staatlichen Schulauftrag erstmals aus dem Grundgesetz anerkannt:

Aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 GG folgt ein Recht der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Staat, ihre Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen Persönlichkeit auch in der Gemeinschaft durch schulische Bildung zu unterstützen und zu fördern (Recht auf schulische Bildung).

Offen bleibt dabei, wie dieses neue Bildungsgrundrecht zu konkretisieren ist.

Angestoßen von der fehlenden Rezeption des Beschlusses sowie aufgrund der vielerorts begründet dargelegten Notwendigkeit, dass sich nicht nur die Rechtswissenschaften sondern auch die Erziehungs- und Bildungswissenschaften mit den Implikationen des Beschlusses auseinandersetzen müssen, widmet sich der zweite BRT der bildungspolitisch hochdrängenden Frage, inwiefern dieses aus der (Corona-)Krise entstandene Grundrecht für die Zukunft des Bildungssystems Wirkung entfalten kann.

Programm

Donnerstag, 22.02.2024
ab 15.30 UhrAnkommen
16.00–16.15 UhrAuftakt Prof.in Dr.in Nina Bremm (FAU Erlangen-Nürnberg), Dr. Julia Hugo (FAU Erlangen-Nürnberg), PD Dr. Roman Lehner (Georg-August-Universität Göttingen)
16.15–17.45 UhrDas neue Bildungsgrundrecht: Zwischen Recht, Theorie und Empirie Dr.in Julia Hugo (FAU Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Marcel Helbig (LIfBi, Bamberg)
17.45–18.30 UhrPause
ab 19.00 UhrNetzwerktreffen, Restaurant Tellerrand
Freitag, 23.02.2024
ab 08.30 UhrAnkommen
09.00–10.15 UhrKonkretisierung des verfassungsrechtlich gewährleisteten Mindeststandards schulischer Bildungsleistungen. Selbstbindung des Staates durch kompetenzorientierte Bildungsstandards? Prof.in Dr.in Eva Lohse (Universität Bayreuth)
10.15–11.00 UhrPause
11.00–12.15 UhrDas „neue“ Recht auf schulische Bildung. Inhalt, Potenziale und offene Fragen Prof. Dr. Felix Hanschmann (Bucerius Law School)
12.15–13.45 UhrMittagspause
13.45–16.00 UhrPodiumsdiskussion TransLex-Projektgruppe
ab 16.00Abschluss

Kurzprogramm

Detailprogramm

 

Kooperation

Wir danken unseren Förderer*innen und Kooperationspartner*innen: